Nirwana-Gutachter

Wilhelmshaven. „Die in nicht-öffentlicher Sitzung des Rates getroffene Entscheidung, ein externes Beratungsunternehmen in Überlegungen für eine Sanierung der
schwierigen Haushaltslage einzubeziehen, ist richtig. Kompetente auswärtige Berater richten ihren Blick nachdrücklicher auf Schwachstellen im Finanzgefüge
als jene, die selbst im kommunalen Glashaus sitzen. Die Wahl ist auf die in Berlin ansässige Veberas gefallen“, hat die „Wilhelmshavener Zeitung“ im Dezember vorigen Jahres ein Loblied auf die Unfähigkeitserklärung der Verwaltungsspitze angestimmt. Dann wurden Seiten gefüllt, oben drauf kam das Wort „Gutachten“. Mitgeliefert wurde eine saftige Rechnung und die Ratsmitglieder nagen an den mageren Knochen, die ihnen hingeworfen worden sind: Verwaltungswege verkürzen, Schulen schließen, Privatisierungen. Das Wie siedelten die Gutachter im Nirwana an, das mit weiteren Gutachten erst zum Ach-da-ist-es-ja werden müsste. Diese Wiedergeburt ist dem Vernehmen nach aber viel zu teuer…
Heinz-Peter Tjaden