Archiv für den Monat: Juli 2006

Flohmärkte für guten Zweck

Voslapp (tj). Der Erlös kommt sozialen Einrichtungen zu Gute: Auch in diesem Jahr organisiert die BASU Flohmärkte an der Geniusbank. Die Termine: 22. Juli, 5. August, 19. August, 2. September und 23. September. Die Markttore sind jeweils von 8 bis 15 Uhr geöffnet. Die Standgebühr beträgt für Trödel zwei Euro pro Meter, für Neuware sechs Euro. Organisatoren sind Joachim Tjaden und Hans-Jürgen Mitecky.

Betrunkene stehlen Nachschub

Wilhelmshaven (tj). Sie kriegen den Kanal wohl nicht voll. „Drei junge Leute sind gerade über den Zaun eines Getränkemarktes in der Zedeliusstraße geklettert“,
hat ein aufmerksamer Wilhelmshavener in der Nacht zum Montag die Polizei alarmiert. Ein Streifenwagen raste los, die Beamten hielten das diebische und sturzbetrunkene Trio auf der Flensburger Straße an, sichergestellt wurden Getränkekisten, die der 19-, der 21- und der 24-Jährige per Rad wegschaffen wollten.

Niederdeutscher Nachwuchs

Asel (tj). „Ich und wir.“ Unter diesem Motto hat in der evangelischen Jugendbildungsstätte ein Workshop für den niederdeutschen Theaternachwuchs aus Brake, Delmenhorst, Oldenburg, Osterholz-Scharmbeck, Wiesmoor und Wilhelmshaven gestanden. Etwas für Stimmbildung und Improvisationstalent taten Rieke Grube, Julia Hinrichs, Gabriele Manke, Fehme Seibert, Fenja Strowik, Aline Wohler, Sontka Zomerland und Yannik Marschner vom „Theater am Meer“. Davon überzeugen kann sich das Wilhelmshavener Publikum, wenn „Een Sommernachtsdroom“ auf dem Spielplan steht. Die Proben für den Nachwuchs von der Jade beginnen nach den Sommerferien. Premiere feiert das Stück am 11. Februar. Weitere Informationen auf www.ndb-wilhelmshaven.de

Kopfnuss für Rivalin

Wittmund (tj). Männer gibt es zwar genug, aber manche Frauen können wohl nicht bis zwei zählen und prügeln sich um einen: Auf dem Karl-Bösch-Platz ist eine junge Frau wie eine Furie auf eine Rivalin losgegangen. Sie streckte ihr Opfer nieder und verteilte dann auch noch eine Kopfnuss, die zu einer Stirnverletzung führte.

Für ein Jahr in die USA

Für ein Jahr in die USA

Oldenburg. Einen einjährigen Aufenthalt in den USA bietet das Parlamentarische Patenschafts-Programm Lehrlingen und jungen Berufstätigen an, die spätestens zum Zeitpunkt der Abreise am 31. Juli 2007 ihre Ausbildung beendet haben und mindestens 16, höchstens aber 22 Jahre alt sind. Wie die Handwerkskammer (HWK) Oldenburg mitteilt, werden die Jugendlichen bei amerikanischen Familien wohnen, Unterricht an einem College erhalten und anschließend in einem amerikanischen Betrieb ein Praktikum absolvieren.
Das Parlamentarische Patenschafts-Programm im Rahmen des deutsch-amerikanischen Jugendaustausches wurde aus Anlass des 300. Jahrestages der deutschen Einwanderung nach Nordamerika 1983 vom US-Kongress und dem Deutschen Bundestag beschlossen. Die Kosten für das Vorbereitungsseminar, den Flug, die Versicherung sowie das Programm in den USA werden vom Bundestag und dem US-Kongress übernommen. Von den Teilnehmern werden im Alltag brauchbare Englischkenntnisse erwartet. Bewerbungsunterlagen liegen bei der HWK, Telefon 0441/2320, vor. Bewerbungsschluss ist der 1. September 2006.

ghh-Chefin: „Honorar schon bekommen!“

Wiesbaden/Wilhelmshaven (tj). „Wir haben einen Auftrag“, hat Dr. Gisela Hank-Haase, Geschäftsführerin der Wiesbadener ghh-consult, in einem Telefongespräch mit 2sechs3acht4
noch einmal versichert. Auch das Honorar habe ihre Firma schon bekommen. Außerdem sei demnächst eine Präsentation der Ergebnisse der Jadezentrums-Umfrage in Wilhelmshaven
geplant. Bei der Wirtschaftsförderung in Wilhelmshaven komme sie derzeit mit ihrem Wunsch nach Klarstellung ebenso wenig weiter wie 2sechs3acht4-Redakteur Heinz-Peter Tjaden und hofft nun auf das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft: „Nun stehen sie ja unter Druck.“

Wilhelmshaven/Wiesbaden (tj). Aktenzeichen 1153 Js 25374/06: Die Wiesbadener Firma ghh-consult hat keinen städtischen Auftrag für eine Umfrage zum Jadezentrum bekommen, behauptete Oberbürgermeister Eberhard Menzel in einer Antwort auf eine kleine Anfrage des Ratsherrn Joachim Tjaden. Wir hatten einen Auftrag, blieb das Wiesbadener Unternehmen stets dabei. Nun hat die Wiesbadener Staatsanwaltschaft auf Antrag der Internetzeitung 2sechs3acht4 ein Ermittlungsverfahren „gegen Menzel u. a.“ eingeleitet.

Käfer landen vor dem Geniusstrand

Wilhelmshaven (tj). Jedes Jahr zittern sie um ihr Treffen, schaffen es aber immer wieder: Die Käfer fliegen aber nicht mehr zum Geniusstrand, sie
landen schon auf dem Gelände gegenüber vom „Marktkauf“. Auf dem Programm des 13. Internationalen VW-Käfertreffens stehen vom 14. bis 16. Juli am Freitag ab 20 Uhr eine Fete, am Samstag ab 10 Uhr der Viertel-Meile-Kaiser-Wilhelm-Sprint und um 17 Uhr ein Autokorso durch die Stadt, am Sonntag ab 10 Uhr der zweite Sprint und um 14.30 Uhr die Siegerehrung.

Der Ball ist flatterhaft

Sehr geehrter Herr Klinsmann,
nun also doch: Sie gehen und hinterlassen eine Spaß-Lücke, in der Kinder zum ersten Mal mit einem Fußball herumtoben, Fußballvereine sich über Zulauf freuen. Und wir dürfen uns wieder herumschlagen mit Leuten wie Fransenhaar-Thierse, der das Motto „schwarz, rot, geil“ nicht mag, weil er das für eine sexualisierte Sprache hält, mit
der „Bild“-Sportredaktion, die sich nun auf Löw einschießen muss, obwohl der gar keinen Wohnsitz in Kalifornien hat, mit den Bayern-Funktionären, für die sich alles doch nur um den blau-weißen Fußballäquator dreht. Seit Adidas ist der Ball eben nicht nur rund, sondern auch flatterhaft..
Heinz-Peter Tjaden

Glück gehabt

Zetel (tj). Das ist noch einmal gut gegangen: Als eine 11-Jährige, die in Richtung Zetel radelte, an einer Ampel anhalten wollte, riss der Seilzug der Vorderbremse. Deshalb
konnte die Schülerin ihr Fahrrad nicht aufhalten und stieß auf der B 437 mit einem Lkw zusammen. Bei diesem Zusammenstoß erlitt die 11-Jährige Verletzungen leichterer Art.

Kopfstoßlegende

Sehr geehrter Herr Zidane,
sehr geehrter Herr Materazzi,
damit muss Schluss sein: Die Welt rätselt über den Kopfstoß in der 110. Minute, die Bilder vom fröhlichen WM-Abschluss werden in den Hintergrund gedrängt. Darum: Einigt Euch auf diese Geschichte und räumt so die foule Sache aus der Fußball-Welt: Es kommt zu einer Begegnung im Strafraum, die Materazzi zu einer schüchternen Frage nutzt: „Wenn der Angriff vorbei ist, hast du dann etwas Zeit für mich?“ Zidane: „Worum geht es denn?“ Materazzi: „Um deinen fanstastischen
Kopfball vor ein paar Minuten, den Buffon gerade noch über die Latte drehen konnte.“ Zidane: „Was willst du denn wissen?“ Materazzi: „Wie du so was machst. Erklär mir das bitte mal.“Zidane: „In Worte fassen kann man das nicht. Das muss man vormachen.“ Materazzi: „Einverstanden. Tu so, als sei meine Brust der Ball.“ Gesagt, getan. Materazzi: „Mist, wir sindbeobachtet worden.“ Zidane: „Mach es gut, ich werde jetztwohl den Platz verlassen müssen.“
So, ran an die Mikrophone bei einer gemeinsamen Pressekonferenz und das Rätselraten hat ein Ende.
Heinz-Peter Tjaden

Fröhlicher Geniusstrand

Voslapp (tj). Drei Organisatoren, ein Fest: BASU, Schutzgemeinschaft Jaderaum und die Initiative „Bürger gegen den JadeWeserPort“ machen den Geniusstrand am 16. Juli von 11 bis 15 Uhr zu einer fröhlichen Meile. Aufgeblasen wird eine Hüpfburg, auf der Bühne stehen Bands, auf einem Flohmarkt kann man Schnäppchen machen. Außerdem werden Informationsstände aufgebaut. Vereine, Organisationen und Schulen, die sich bei diesem Fest vorstellen möchten, melden sich hier.

Rollerfahrer verletzt

Wilhelmshaven (tj). Ein Autofahrer hat an der Kreuzung Freiligrath-/Preußen-/Möwenstraße nicht aufgepasst, ein Roller-Fahrer wurde verletzt: Da die Ampel von Gelb auf Rot sprang, bremste der 16-Jährige und schon krachte von hinten ein Auto in seinen Roller. Der Jugendliche wurde auf die Fahrbahn geschleudert, erlitt Verletzungen, die in einem Krankenhaus behandelt wurden. Der Roller hatte nur noch Schrottwert.

Schnuppergruppen in Kindergärten

Wilhelmshaven (tj). Aus den evangelischen Kindergärten werden Schnuppergärten für Kinder ab 2. Eingerichtet werden Schnuppergruppen im Altengrodener Kindergarten, Telefon 04421/84 232, in den beiden Banter Kindergärten, Telefon 04421/20 26 50 und 04421/22 982, im Christus-Kindergarten, Telefon 04421/43 677, in der Heppenser Kindertagesstätte, Telefon 04421/30 17 93, im Kindergarten des Inselviertels, Telefon 04421/30 22 00, in der Neuender Kindertagesstätte, Telefon 04421/83 958, in der Kindertagesstätte „Regenbogen“, Telefon 04421/56 266, im Kindergarten der Thomas- Kirche, Telefon 04421/60 914, und in der Voslapper Kindertagesstätte, Telefon 04421/50 25 20.

Bundesweite Fan-Seiten

Wilhelmshaven (tj). Die Fans gehören zu den Gewinnern der WM. Mit Fröhlichkeit und Fantasie haben sie das Turnier zu einem Riesenerfolg gemacht. Doch: Auch
sonst fällt Fans viel ein, nur arbeiten viele Clubs aneinander vorbei. Nachrichten bündeln, Aktionen gemeinsam organisieren, all das soll möglich werden über „>eine bundesweite Fan-Seite unter www.fussballistunserewelt.beep.de

Hellseher tappen im Dunkeln

Bei Hellsehern nicht so richtig gelandet ist Heinz-Peter Tjaden, als er ein Buch über sie schrieb. Rund einem Dutzend Medien stellte der Schriftsteller die gleichen Fragen, die Antworten ähnelten sich nicht. Da sah es einer Handlinien-Expertin auf einer Esoterik-Messe in Hannover fast schon ähnlich, dass sie vollkommen die hellseherische Linie verlor. „Falls Ihre Frau stirbt, werden Sie ein zweites Mal heiraten“, holte sie eine Vorhersage aus der Welt des Unergründlichen. Und lag gründlich daneben, denn – so Tjadens Antwort, die sie sprachlos machte: „Das geht nicht. Ich bin zum vierten Mal verheiratet.“ Nicht so recht mit Familienverhältnissen hatte es auch ein Medium aus Bayern. Diese weitsichtige Dame teilte dem Autor eines Tages mit, er gehöre zu einer Gruppe von Auserwählten, bestimmt, diese Welt vor dem Untergang zu retten. Da meldete Tjaden Zweifel an und wurde sogleich befördert: „Sie sind ein wiedergeborener Bruder von Jesus.“ Mit einer Gehaltserhöhung war zwar nicht zu rechnen, aber auch damit rechnete der Schriftsteller nicht: Das Medium reagierte auf seine ablehnende Haltung mit einer Flut von Faxen, bis er fast die Tür zu seinem Arbeitszimmer nicht mehr öffnen konnte. Dafür öffnen also viele ihr Portmonee. Müssen sie aber gar nicht. Denn die Dienste von Hellsehern, Kartenlegern, Handlinienlesern etc. muss man nicht bezahlen, weil sie laut BGB eine Leistung anbieten, die niemand anbieten kann.
Zum erwähnten Buch: Heinz-Peter Tjaden, „Für die Hellseherin wird es dunkel“, für fünf Euro im Briefumschlag zu beziehen über den Autor, Krumme Straße 1, 26384 Wilhelmshaven. Dazu ein Kritiker: „…bissig geschrieben.“

Schwerstarbeit für Schutzengel

Asel (tj). Schwerstarbeit für mehrere Schutzengel, deshalb ist am Montag gegen 15.30 Uhr niemand verletzt worden: Beim Rechtsabbiegen in Richtung Wittmund hat ein 21-Jähriger einen Zug der Nordwestbahn übersehen. Der Zugführer machte eine Notbremsung, konnte einen Zusammenstoß aber nicht vermeiden. Das Auto schleuderte zurück auf die Hornumer Straße. Die Zugfahrgäste wurden mit einem Bus zum nächsten Bahnhof Bahnhof gebracht.

Wiederhören mit Hans Clarin

Wilhelmshaven (tj). Mit dem beschaulichen Leben von Schlossgespenst Hui Buh und dem alten Kastellan ist Schluss, als König Julius, der 111., Schloss Burgeck als sein Erbe in Besitz nimmt. Er plant einen großen Ball, bei dem er Gräfin Leonore einen Antrag machen will. Hui Buh versaut Julius mit seinen Spukereien die Feier. Julius rächt sich, indem er Hui Buhs Spuklizenz zerstört…Diese Kinderbuchgeschichte kennen viele, jetzt kommt sie auf die Leinwand – am 19. Juli, 20.15 Uhr, im Kinoplex. Ein Wiederhören gibt es mit dem gebürtigen Wilhelmshavener Hans Clarin, der am 29. August 2005 gestorben ist.

Das große Mampfen

Wilhelmshaven (tj). „Hungrig in der City“ lautet am 29. Juli hoffentlich das Motto des „größten Labskaus-Essens der Welt“. Wieder sollen über 10 000 Portionen serviert werden, das erste Besteck nimmt Oberbürgermeister Eberhard Menzel um 10.30 Uhr in die Hand. Musikalisch eröffnet wird das große Mampfen vom Marine-Musikkorps Niedersachsen. Und musikalisch geht es weiter, dafür sorgen Shanty-Chöre, während zwölf Gastronomen, Kombüsenmannschaften der Marine und Köche des Katatrastrophenschutzes das Leibgericht der Seeleute mit einem Spiegelei krönen. Preis: 4,95 Euro.

Internettes Wilhelmshaven

Wilhelmshaven (tj). WHV.Net zum Fünften: In der Stadthalle findet am 6. und 7. September wieder das regionale Wirtschafts- und Logistikforum statt. Zu den Themen der Fachtagungen gehören der JadeWeserPort und lückenlose Versorgungsketten in der globalen Logistik. Für Unternehmen, die sich mit Informations- und Kommunikationstechnik beschäftigen, gibt es Workshops. Bei einer Ausstellung präsentieren Firmen Lösungen und Produkte.

Fragen nach Umfrage

Menzels Wahrheitszahn

Wilhelmshaven (tj). Jadezentrums-Umfrage: Jetzt fühlt die Kommunalaufsicht Oberbürgermeister Eberhard Menzel auf den Wahrheitszahn, hat das Innenministerium 2sechs3acht4 mitgeteilt. Nicole Rosin: „…(ich) habe die Stadt Wilhelmshaven um eine Stellungnahme gebeten.“ Das Ziel: „(Feststellen, ob) Herr Oberbürgermeister Menzel die Kleine Anfrage des Wilhelmshavener Ratsherrn Joachim Tjaden wahrheitsgemäß beantwortet hat.“

Fällt der Vorhang?

Wilhelmshaven (tj). Fällt nun der Vorhang für einige Wilhelmshavener Freiluft-Comedykünstler? Wie angekündigt hat 2sechs3acht4 die Kommunalaufsicht und die Staatsanwaltschaft in Wiesbaden über die Vorgänge rund um die Jadezentrums-Umfrage informiert. Denn: Es gibt ein Schreiben der ghh-consult vom 16. März 2006, in dem die Geschäftsführerin auf einen Auftrag der Wirtschaftsförderung in Wilhelmshaven (WfG) hinweist. Dass es diesen Auftrag gibt, hat Oberbürgermeister Eberhard Menzel in Abrede gestellt. Also so: Die ghh-consult in Wiesbaden macht wettbewerbs- und strafrechtlich Bedenkliches. Oder so: Eberhard Menzel hat den Rat, somit die Wählerinnen und Wähler belogen – und die Wirtschaftsförderung
in Wilhelmshaven (WfG) wünscht sich eine schnell sprießende Grassorte, die drüber wächst…

Hoffentlich bleibt Klinsi

Sehr geehrter Herr Klinsmann,

mit einer der geilsten Mannschaften aller WM-Zeiten schweben Sie nun auf Fußball-Wolke 7. Verstehen könnte ich es schon, wenn Sie sagen würden: „Jungs, das war´s. Ich verabschiede mich als beliebtester Bundestrainer der DFB-Geschichte.“ Denn auf dem Boden der Medientatsachen zurückgekehrt, werden Sie die alle wiedertreffen: den Nörgel-Kolumnisten Paul Breitner, die Meuchel-Bild-Redakteure, die Fantasielos-Funktionäre, die Vereins-Egoisten. Es ist also keine leichte Entscheidung, die Sie in den nächsten Tagen treffen müssen. Aber vielleicht sagen Sie sich ja einfach: Egal, was kommt, mit dieser Mannschaft mache ich weiter…

Die Fans jedenfalls stehen hinter Ihnen und tragen sich ein auf www.klinsmannmussbleiben.de