Rotzfreche GEW

Wilhelmshaven (tj). Für Einsprüche gegen die Gaspreiserhöhungen interessiert sich die GEW offenbar nicht. Das Wilhelmshavener Energieversorgungsunternehmen verschickt an alle Jahresrechnungen auf Basis der aktuellen Preise. Ob die Empfänger überhaupt in der Lage sind, das zu durchschauen, ist für die GEW ebenfalls nicht von Belang. Die 77-jährige Christiene T. aus Voslapp hätte die Rechnung beinahe einfach abgeheftet – und den geforderten Nachzahlungsbetrag gezahlt, obwohl ihr Sohn in ihrem Namen vor über einem Jahr Einspruch gegen Preiserhöhungen eingelegt hat. Da wollte Sohnemann es wissen und forderte von der GEW eine neue Jahresrechnung auf Basis der von seiner Mutter akzeptierten Gaspreise. Die Antwort: Machen wir nicht. Begründung: „Bis zu einer Klärung der inzwischen deutschlandweiten Preisgestaltungsfrage der Energieversorgungsunternehmen werden wir ausdrücklich auf unsere ungekürzte Gesamtforderung aus der Jahresrechnung bestehen, da wir unsere Preise keinesfalls als unbillig erachten, sondern als marktüblich und unsere Preiserhöhungen zudem in wirksamer Weise erfolgt sind.“ Flankierend ließ sich die GEW eine Schikane einfallen. Lastschriftaufträge von Protestlern werden nicht mehr ausgeführt, sie sollen ihre Abschläge per Dauerauftrag zahlen. Aufsichtsratsvorsitzender dieses Unternehmens ist übrigens Wilhelmshavens Oberbürgermeister Eberhard Menzel, der jeder Preiserhöhung zugestimmt hat.

Ein Gedanke zu „Rotzfreche GEW

  1. RobinWutz

    Die freundlichen Leute von GEW drehen die Wahrheit so lange herum, bis es ihre Wahrheit ist. Das ist auch mit den Gerichtsurteilen so. Die Drohungen sind nur Schall und Rauch und dienen dazu, den Kunden Angst zu machen. Schweinkram ist das! Mittlerweile gibt es noch andere Urteile, schaut doch mal hier nach:

    http://www.energieverbraucher.de/seite1700.html

    Abdrehen dürfen die nicht, wenn man überhaupt was bezahlt. Und wenn alle gegen die Preise angehen würden, dann könnte sich mal was tun, aber in WHV haben ja die meisten Angst.

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