Rettet die Südzentrale!

Wilhelmshaven (tj). Workshops, viele Ideen und Konzepte, doch der Verfall schreitet voran, bald ist die Südzentrale wirklich nicht mehr zu retten. Jetzt gibt es auch einen Katalog für Leute, die sich vielleicht doch noch um den Erhalt kümmern. Zu vieles ist bereits verhallt, dafür ein Beispiel:

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich möchte Sie hiermit um Unterstützung der Initiative (www.suedzentrale.de) zum Erhalt der „Südzentrale“, dass ehemalige Kraftwerk der Kaiserlichen Werft in Wilhelmshaven, bitten. Das weit über die Grenzen Wilhelmshavens bekannte und architektonisch wichtige Industriedenkmal „Südzentrale“ war einst eines der wichtigsten Gebäude im Hafen. Jetzt steht es seit nunmehr zehn Jahren verlassen da und verfällt zusehends.
Bestehend aus Maschinenhalle, Bürogebäude, Schalthaus und Kesselhaus steht der heutige Gebäudekomplex auf einem Areal von 17.000 qm. An der Schnittstelle zwischen Hafen und Stadt prägt die weithin sichtbare Maschinenhalle mit einer Höhe von 20 Metern das Stadtbild; der Giebel trägt
als letztes und einziges Gebäude in Wilhelmshaven die Aufschrift „Kaiserliche Werft“, und zeugt so von der wertvollen Authentizität der Anlage.
Gutachter haben die Sanierungsfähigkeit des Gebäudes bestätigt. Leider wurde bislang keinerlei Neunutzung des Gebäudes genehmigt, so dass dieses nach Niedersächsischem Denkmalschutzgesetz mittlerweile als wirtschaftlich unzumutbar gilt.
Am 5. September 2004 wurden auf einem Workshop des Bundes deutscher Architekten alternative Entwicklungsmöglichkeiten auf demGelände unterEinbeziehung der wertvollen, denkmalgeschützten Anlage erarbeitet. Die Ergebnisse werden am 9. Oktober im Wilhelmshavener Wattenmeerhaus vorgestellt.
Vielleicht die letztmögliche Gelegenheit, um überhaupt noch was für die Südzentrale zu erreichen, denn der Abriss steht kurz bevor.
Der „Südzentrale“ fehlt der ernsthafte Investor.
Ich möchte Sie bitten, diese e-mail weiterzuleiten.
Liebe Grüße
Dipl. Ing. (FH) Ulrich Matschuck
Heuweg 13a
D-21244 Buchholz-Trelde
Fon: ( 04186 ) 89 58 501
e-mail: u.matschuck@t-online.de.
Merke: Man muss verhindern, dass Wilhelmshavens Stadtväter dieses Anliegen in die Wüste des Vergessens schicken. Für den geplanten Abriss ist die Stadt zurzeit zum Glück zu pleite…