T- und Punkt?

Wilhelmshaven. Der WM-Schwung ist wohl schon wieder dahin. T – und Punkt? Dort starte ich am 20. Juni 2006 einen Kaufversuch. Doch der Kundenberater teilt mir mit, dass die Tintenpatrone für mein T-Fax nicht vorrätig sei. Die müsse er bestellen, stellt er sich hinter seinen Flachbildschirm und gibt meine Daten ein. „Ist in ein paar Tagen da. Bringt Ihr Postbote vorbei“, entlässt er mich in den Sonnenschein, an den wir uns in diesem Sommer bereits gewöhnt haben. Die Sommertage vergehen und täglich geht mein Postbote ohne Tintenpatrone an meinem Briefkasten vorbei. Also rufe ich am 20. Juli 2006 die Freecall-Nummer von T-Com an und werde zu Tastendrücken 1, 2, 3 etc. aufgefordert. Ich entscheide für mich die 3 wie „Beschwerde“. Tatsächlich: Jemand hebt ab, eine männliche Stimme, „was kann ich für Sie tun?“ Ich schildere das Problem. Er antwortet: „Ich
finde hier keine Bestellung.“ Und ich finde die Telefonnummer vom T-Punkt im Wilhelmshavener Telefonbuch nicht, lasse sie mir von meinem Gesprächspartner geben. Ich wähle diese Nummer. Es meldet sich: ein Anrufbeantworter. Ich spreche meine Beschwerde auf Band, versprochen wird mir ein Rückruf. Auf den warte ich immer noch – und habe inzwischen mein T-Fax von der Steckdose genommen…
Heinz-Peter Tjaden